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Brief Nr. 49 -Abschiedsbrief-

Hallo Fans der Viktor-Schule,

ich habe mich davon gemacht. Ich bin nicht mehr im Flur der Pausenhalle. Das habt ihr bestimmt schon bemerkt. Dort müssen natürlich oft die Türen offen stehen. Das vertrage ich aber so im hohen Alter nicht mehr. Zugluft ist auch für Bücherwürmer gefährlich. Und mit einer Leselungenentzündung ist nicht zu spaßen.

Es stimmt natürlich nicht, dass der Rabe Jakob mich verspeist hat. Mein Wurmkörper war leider auch nicht mehr geeignet, von der Decke zu hängen. „Ich habe Rücken“. Eine Schönheitsoperation konnte ich mir leider nicht leisten. Da habe ich mir überlegt, dass ich näher an das Lesefutter heranschweben muss.

So besuchte ich wieder einmal die Stadtbücherei. Dort war ich ja schon so oft und da fühle ich mich wie zu Hause. Spuren von mir findet man in einigen Büchern. Da habe ich „Lesewurmlöcher“ hinterlassen.

Die Stadtbücherei ist genau der richtige Platz für mich. Hier setze ich mich auf mein Altenleseteil und kann spannende und lustige Bücher schmökern. Ihr werdet mich aber nicht finden. Ich bin in den Büchern unterwegs. Leseinfusion ist mein Geheimnis.

Ich lade euch herzlich ein, die Bücherei zu besuchen. Lesen ist wichtig. Lesen hilft beim Lernen. Lesen kann viel Freude bereiten.

Da mein Augenlicht auch nachlässt, liebe ich es, wenn jemand etwas vorliest. Das ist bei der „Ohrensesselaktion“ in der Stadtbücherei am Dom oft der Fall.

Also auf ins Leseland der Stadtbücherei.




Den nächsten Brief erhaltet ihr vom Raben Jakob, der euch nun mit Briefen erfreuen wird.

Viele Grüße und bleibt nette, freundliche und lerneifrige Schülerinnen und Schüler.

 

Euer

Freddy.